Entdecke Dein Yoga

Eine jede Yoga-Sitzung beruht auf stetigem Wechsel.

Nach jeder schnellen Bewegung folgt eine langsame Bewegung. Eine Streckung, ein befreiendes Loslassen, eine Aktivierung und eine sanfte Entspannung. Durch stetigen Wechsel entwickeln sich Vitalität und die Fähigkeit zur Entspannung.

Der Rhythmus lässt die Energie freier fließen: Kondensierung und Verbreitung, Yin und Yang. Die Bewegung erfolgt nun fest und gelassen zugleich: «Stira und Shuka».

Yoga nach Marpa

erfolgt mit Bewegungen, Abläufen, Übungen, Asanas des klassischen Hatha Yogas und Atmungen, die zum Lösen von Spannungen, zu einer progressiven Wahrnehmung des Körpers und zu einem freien Energiefluß in uns führen.

Yoga nach Milarepa

vollzieht sich mit Mudras und Konzentrationsübungen, die auf die Entspannung des Geistes zielen. Diese Arbeit führt uns zur Stille, zu der Entdeckung der Energiegesetze und zur Meditation.

Die Arbeit der Lebensenergie

Das Yoga vertieft die Entspannung des Nervensystems. Um loslassen zu können, muss die Energie frei und ungehindert fließen. Der Fluß, wenn man sich ihm hingibt, erleichtert das Loslassen.

Bleiben wir beim Bild eines Wasserlaufes:
Wenn er sich aufstaut, übt das zurückgehaltene Wasser solange immer mehr Druck aus, bis es sich eine Bahn bricht. Erst dann kann der Strom ruhiger werden und fließen.
Gleichermassen erhöht Yoga die Kraft der Lebensenergie und räumt Hindernisse aus dem Weg. Dieses Ziel setzt jedoch eine innere Haltung voraus, eine Haltung der Entspannung, der Verfügbarkeit und der Hingabe zum Leben.

Das Besondere an diesem Yoga

  • Die Atmung wird nicht kontrolliert

    Stattdessen beobachtest Du sie wohlwollend. So folgt sie dem natürlichen Fluß der Energie.

  • Es wird oft in Rückenlage praktiziert

    Du kannst im Liegen besser loslassen.

  • Du suchst nicht nach einem bestimmten Gefühl

    Stattdessen schaffst Du Dir einen inneren Zustand der Offenheit. Du empfängst ganz einfach das, was da ist. Das ermöglicht Dir den freien und spontanen Ausdruck Deines Selbst.

  • Es ist kein »Power Workout«

    Dieses Yoga zielt nicht speziell darauf, den Körper zu kräftigen oder gelenkiger zu machen. Dennoch wird er geschmeidiger, sobald die Energie fließen kann. Die Kraft des Körpers erhält freie Bahn.

  • Es ist für jeden zugänglich

  • Die Lehre der 18 Naropas Bewegungen

    Für eine sehr aktive, sehr starke energetische Kraft.

  • Geistesübungen nach Milarepa

    Wichtig zur Vorbereitung der Meditation

Geistestraining

Die Einsicht in die Natur unseres Geistes

Die innere Haltung des Loslassens wird mit mentalen Übungen unterstützt (Yoga nach Milarepa). Wie könnte die Energie frei fließen, ohne diese innere Haltung? Die Achtsamkeit und die Konzentration sind wichtige Teile des tibetisch inspirierten Yogas. Die sehr genauen Übungen werden in den Alltag integriert: Es geht darum, dass wir in der Lage sind, unsere Achtsamkeit zu sammeln und zu stabilisieren.

Wir wollen im konkreten Leben Abstand zu unseren Emotionen haben, um sie besser zu verstehen und mit ihnen umgehen zu können. Sowie übrigends auch zu den emotionalen Reaktionen unserer Mitmenschen.

Wir brauchen auch die Fähigkeit, uns zurückziehen zu können. Wir möchten empathisch leben und uns weniger ernst nehmen. Der Weg über die Übungen nach Marpa und Milarepa bereitet uns für den Meditationszustand vor.

Pratyahara

Pratyahara ist eine der acht Ashtangas, der acht Stufen im Yoga. Am Anfang ist es eine Übung: Das innere Schweigen. Bereits selbst nicht einfach, ist dies eine Vorstufe zur inneren Stille.

Doch wie gelangt man vom inneren Schweigen zur inneren Stille? Dies gelingt, indem man das Zurückziehen der Sinne vom Sinneszentrum, also dem Wahrnehmungszentrum im Gehirn, praktiziert. Es ist eine von Yin-Qualität geprägte Übung.

Mit der Zeit wird Pratyahara zu einer dauerhaften Haltung. Es führt zu einer anderen Art und Weise in sich selbst zu leben.

Pratyahara ist eine Qualität der Öffnung, der Hingabe und der Verfügbarkeit zum Selbst.

Bist Du bereit?